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Soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Freunde der AVISTA OIL...

2017 kürte eine Jury deutscher Sprachwissenschaftler das Wort „alternative Fakten“ zum Unwort des Jahres. Die Sprecherin der Jury, Prof. Dr. Nina Janich, erklärte, es stehe "für die sich ausbreitende Praxis, den Austausch von Argumenten auf Faktenbasis durch nicht belegbare Behauptungen zu ersetzen". „Somit stünde der Begriff für den verschleiernden und irreführenden Ausdruck, für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen. Der Ausdruck sei auch in Deutschland zum Synonym und Sinnbild für eine der besorgniserregendsten Tendenzen im öffentlichen Sprachgebrauch, vor allem auch in den sozialen Medien, geworden.“

Für AVISTA OIL, die die Nachhaltigkeit im Fokus der unternehmerischen Tätigkeit führt, ist diese Feststellung von besonderer Gewichtung. Wenn nicht mehr das stichhaltige Argument zählt, sondern die oberflächliche Beschäftigung mit ungesicherten Behauptungen, sind dringend gebotene Nachhaltigkeitsziele in Gefahr. 

Im Übrigen auch in Sachen Umweltschutz. Politische Äußerungen der USA in jüngster Vergangenheit stellen in Zweifel, dass nachhaltige und soziale Entwicklungen zur Sicherung der Lebensräume und der Lebensqualität auf der Erde genügend verfolgt werden.

Durch das Abwenden vom Klimaschutzprotokoll und der stetig steigenden Erschließung von Landstrichen zur Ölförderung, werden gegenwärtig irreversible Veränderungen an der Welt vorgenommen, die von zukünftigen Generationen nicht gewollt werden könnten. Es hängt nicht nur die friedliche Zukunft der Menschheit von positiven Entwicklungen auf all diesen Feldern ab. Sie sind künftig auch für den Fortschritt jedes einzelnen Landes und ein Garant für soziale Nachhaltigkeit.

Indes ist dies in Deutschland anders, und politisch sind wir weit von den oben erwähnten Extremen entfernt. Dennoch gaben die Meldungen des Abrückens von den Klimaschutzzielen im Rahmen der Sondierungsgespräche zeitweise Grund zur Sorge. Der dann zu guter Letzt eingeschlagene politische Weg, weiterhin die generationsübergreifenden Klimaschutzziele zu verfolgen und sich an wissenschaftlich basierten Fakten und tatsächlichen Erkenntnissen zur Ressourcenschonung zu orientieren, wird von der Gesellschaft mitgetragen. 

Ein wichtiger Weg, der respektvoll mit Lebensräumen nachkommender Generationen umgeht. Wie auch die Wertkette der AVISTA OIL ein generationsübergreifendes Modell ist – gemacht für unsere Welt der Zukunft.  

„AVISTA OIL, denn unsere Welt verdient RESPEKT“, ist nicht nur ein Slogan, den wir in Worte gefasst haben, er drückt seit über 60 Jahren unsere Orientierung für eine zielgerichtete Nachhaltigkeit aus. AVISTA OIL steht mit der RESPEKT-Orientierung neben der Verminderung von schädlichen Umwelteinflüssen durch den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Gebrauchtöl, auch für den Erhalt von Basisölen im nachhaltigen Kreislauf. Gegenüber der Primär-Basisölproduktion spart AVISTA OIL jedes Jahr CO2-Emissionen. 

Dies bestätigte uns auch das Update der in 2005 vom ifeu Institut erstellten Studie „Ökologische und energetische Bewertung der Aufarbeitung von Altölen zu Grundölen“. (Details finden Sie unter oilenspiegel.avista-oil.com/vorstand/detail/news/liebe-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-liebe-freunde-der-avista-oil/) Die Studie zeigt, dass die Basisöle der AVISTA OIL die klimafreundliche Alternative zu Basisölen aus Rohöl sind. Sie schonen die Ressourcen und stellen Werte in die Zukunft dar.  

Um unserer Zukunft weiterhin den notwendigen RESPEKT entgegen zu bringen, kann AVISTA OIL in Sachen Kapazität und Qualität investieren AVISTA wird daher die Standorte in Europa entlang der gesamten Wertkette weiter ausbauen. Hierzu wurde zwischen Aufsichtsrat und Vorstand das bislang größte finanzielle Investitionspaket der AVISTA OIL Gruppe verabschiedet. Darin enthalten sind nicht nur Investitionen in die Aufbereitungs-, Abfüll- und Lagerkapazität mit ausgewiesenen nachhaltig ökologischen und ökonomischen Orientierungen, sondern auch in die weitere Verbesserung des Arbeitsumfeldes und der Arbeitssicherheit. Geplant ist eine nachhaltige Entwicklung, die der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.

Ich freue mich auf das in den Frühling gehende Jahr 2018, die Herausforderungen die es mit sich bringt aber auch auf die Chancen, die uns allen geboten werden. 

Ihr
Marc Verfürth, CEO