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Öl trifft Kunst - AVISTA OIL unterstützt das Kunstmuseum Wolfsburg

Öl trifft Kunst - AVISTA OIL unterstützt das Kunstmuseum Wolfsburg 

Für die Ausstellung „Facing India“ des Kunstmuseums Wolfsburg, stellte AVISTA OIL für ein Werk der indischen Künstlerin Vibha Galhotra Schmierstoff zur Verfügung. 

Der Vorstand der AVISTA OIL zögerte nicht, als die Anfrage kam. 

„Museen sind mit ihren jeweiligen Ausstellungen nicht nur Spiegel der Zeit, sondern geben auch ein ökologisches Statement ab. Insbesondere derartige Projekte unterstützen wir gern“, sagt Marc Verfürth, CEO der AVISTA OIL AG. „Die Künstlerin zeigt mit ihrem Werk Combustion das, worauf auch wir immer wieder aufmerksam machen: den Verbrauch der endlichen Ressource Öl. Wir sind durch unsere zirkulare Aufbereitung ohnegleichen ein passender Partner für Vibha Galhotra und das Kunstmuseum Wolfsburg“, so Marc Verfürth weiter. 

Auf der Website des Kunstmuseum Wolfsburg www.kunstmuseum–wolfsburg.de heißt es über die Künstlerin:

Die Arbeiten von Vibha Galhotra (*1978) kreisen um die Frage, was es bedeutet, als bildende Künstlerin im Anthropozän zu arbeiten. Ist es in der künstlerischen Praxis möglich, soziale, ökologische und politische Themen wie den Klimawandel zu verhandeln, ohne dass die Ästhetik der Werke die gesamte Aufmerksamkeit auf die Künstlerin lenkt und verheerende Probleme normalisiert? Untersuchungsgegenstand sind die fünf Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer und Äther. Mit einer scheinbar romantisierenden Bildsprache thematisiert Galhotra das kontamierte Wasser des heiligen Yamuna-Flusses oder die alle zulässigen Werte übersteigende Feinstaubkonzentration in Delhi. Die Atemmaske wird zum alltäglichen Kleidungsstück, besorgniserregende Klimagraphen verwandeln sich in eine an die Arte povera erinnernde Welle aus Glöckchen, und das Säubern von Pflanzen wird zur Zen-Meditation. Vibha Galhotra reagiert mit ihren Arbeiten auf den menschlichen Irrsinn im „Zeitalter der Vernunft“. Ihre Ästhetisierung der ökologischen Katastrophe ist Vermittlungsstrategie und ironische Brechung zugleich.

Über das Werk: 

Vibha Galhotra: Combustion, 2016

Die Arbeit beruht auf dem uralten Prinzip einer Wasseruhr, ist jedoch mit Öl von AVISTA OIL gefüllt. Dieses steht als Metapher für den exzessiven Verbrauch fossiler Brennstoffe im Anthropozän und das drohende Ende der hierfür notwendigen Ressourcen. Die kleine schwimmende Schüssel mit einem feinen Loch misst die Zeit. Ursprünglich hat Vibha Galhotra Combustion als 24-Stunden-Uhr angelegt, da jedoch die flüchtigen Bestandteile des Öls mit der Zeit verdunsten, wird es dickflüssiger, und die Intervalle des

24-Stunden-Prinzips werden überschritten. Diese Überschreitung bildet eine Analogie zur Zeitüberschreitung des Menschen im Hinblick auf die längst überfällige Reduzierung des Verbrauchs von Ressourcen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 07. Oktober 2018 geöffnet.